Pferdeklinik am Kirchberg GmbH


Kernspintomographie

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Die Magnetresonanztomographie (MRT oder kurz MR) ist ein bildgebendes Verfahren, welches auf dem physikalischen Prinzip der Kernspinresonanz basiert und daher auch als Kernspintomographie bezeichnet wird.

Mit unserem MRT können Schnittbilder der Gliedmaßen ohne belastende Röntgenstrahlung erzeugt werden.

Bei den bisher eingesetzten Geräten aus der Humanmedizin war es notwendig, die Pferde zur Untersuchung in Vollnarkose zu legen, was neben erhöhten Kosten auch ein zusätzliches Narkoserisiko bedeutete.

Bei unserem, speziell für die Pferdemedizin entwickelten Gerät der Firma Hallmarq ist nun eine Untersuchung am stehenden Pferd möglich.

 

Wann ist eine MRT Untersuchung sinnvoll?

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  • bei ungeklärten Lahmheiten, deren Ursprung auf Probleme im Huf- oder unteren Beinbereich bis einschließlich Karpal- bzw. Tarsalgelenk zurückzuführen ist
  • wenn Röntgenbilder keinen klaren Befund ergeben oder gänzlich unauffällig sind
  • akute und chronische Lahmheiten ohne Verbesserung nach Therapie
  • akute Lahmheiten mit Verdacht auf Fissuren (Haarriss)
 

Wie läuft eine Untersuchung ab?

Zunächst ist es notwendig, den Pferden das Eisen an der betreffenden Gliedmaße sowie der kontralateralen Seite abzunehmen.

Zur Untersuchung erhalten die Pferde eine leichte Sedierung und werden anschließend in den MRT Raum geführt. Dort wird die zu untersuchende Gliedmaße in den Magneten gestellt und die Untersuchung beginnt.

Je nach Fragestellung können nun am Computer verschiedene Schnittebenen durch die Gliedmaße dargestellt werden.

Dabei kann zusätzlich der Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Gewebe (Weichteile, Sehnen, Knochen) gelegt werden.

Je nach Aufwand und Fragestellung dauert diese Untersuchung in der Regel 1 bis 3 Stunden.

Welche Vorteile bietet die MRT-Untersuchung

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  • als stationärer oder ambulanter Termin durchführbar
  • kein Narkoserisiko
  • erspart unnötige und teure Untersuchungen bei unklarer Lahmheitsdiagnostik
  • klare Aussagen über mögliche Therapien sowie deren Prognose
  • Vermeidung unnötiger Therapien und Zeitverlust durch wiederholte Ruhephasen.